Am 22. Mai nahm unser Verein mit drei Athleten am renommierten G1-Turnier „LuxOpen” in Luxembourg teil. Gemeinsam mit Coach Mario, sowie den Athleten Ceyda, Leonie und Fiona, machten wir uns am Freitagnachmittag auf den Weg. Bereits während der Fahrt war die Stimmung hervorragend – die Mischung aus Spannung, Motivation und guter Laune sorgte für einen gelungenen Auftakt des Wochenendes. Nach 4 Stunden fahrt kamen wir direkt am Coque Sportzentrum an. Die Waage um 19 Uhr verlief reibungslos – alle Athleten lagen innerhalb ihres Gewichtslimits. Im Anschluss ging es zum Einchecken in unser ruhig gelegenes Apartment, das für den Tag als Unterkunft diente. Nach der langen Anreise tat die entspannte Atmosphäre besonders gut und bot allen die Möglichkeit, kurz durchzuatmen und sich auf den nächsten Tag vorzubereiten.
Da neben dem sportlichen Aspekt natürlich auch das gemeinsame Erlebnis nicht zu kurz kommen sollte, machten wir uns anschließend noch auf den Weg ins Stadtzentrum von Luxembourg. Bei einer kleinen Sightseeing-Tour konnten die Kids die wunderschöne Stadt kennenlernen und einige Eindrücke sammeln. Besonders der historische Stadtkern mit seinen beeindruckenden Gebäuden, den gepflegten Plätzen und der gemütlichen Atmosphäre hinterließ bei allen einen bleibenden Eindruck.
Auf dem Hauptplatz ließen wir den Abend schließlich entspannt ausklingen. In einem Restaurant direkt am Platz genossen wir gemeinsam das Abendessen, begleitet von schöner Livemusik, die für eine tolle Stimmung sorgte. Gerade solche gemeinsamen Momente abseits der Wettkampffläche stärken den Teamgeist und machen solche Reisen für alle Beteiligten zu etwas Besonderem.
Ein weiteres Highlight des Abends war anschließend die Fahrt mit dem größten 360-Grad-Panorama-View-Turm der Welt. In einer Höhe von 71 Metern bot sich uns ein beeindruckender Blick über die gesamte Stadt und die Umgebung von Luxembourg. Vor allem für die drei Athletinnen war dies ein echtes Erlebnis und ein gelungener Abschluss des Tages.
Wettkampftag: Fiona musste als Einzige zur Random Waage, hatte aber ihr Gewicht.
Fiona ging bei den Junioren in der Klasse über -49 kg als Erste an den Start. Sie hatte das schwerste Los mit einem Kampf mehr und direkt zu Anfang des Turniers mit Kampfnummer 504, was immer etwas schwerer fällt um in den Kampfalltage rein zu kommen. Ihre starke Gegnerin Alexandra Maria Papathanasiou von TKD Özer ist natürlich kein unbeschriebenes Blatt, war schon 2x bei den Kadetten-Europameisterschaften dabei. Dennoch konnte Fiona die erste Runde gut übrstehen und verlor die 1. Runde nur knapp mit 2:3. In der 2. Runde hat Fiona dei Deckung ein wenig verloren um mehr Risiko zu gehen. Leider hat das dann nicht geklappt und verlor auch die 2. Runde. Leider keine Platzierung.
Für Leonie war es der zweite Einsatz auf eien G Turnier. Auch hier wieder eine hochkarätige Gegernerin, Nasim Mahmoudi, die letztes und dieses Jahr bei der Weltmeisterschaft dabei gewesen ist. Andere Kämpfer/innen hätte da schon weiche Knie bekommen oder sich beim Aufwärmen verletzt, nicht aber Leonie. Sie hat sich der Herausforderung mutig gestellt, und genau das ist das richtige Mindset. Leonie konnte ein paar Punkte erzielen, war aber weit hinter den Punkten der Gegnerin zurück. Sie konnteleide rauch nihct in de Meaillenränge einziehen.
Ceyda startete bei den Kadetten in der Klasse bis -59 kg direkt im Halbfinale. Es war ihr dritter Einsatz auf einem Turnier dieses hohen internationalen Niveaus. Im Halbfinale traf sie auf die an Platz 1 gesetzte Gegnerin aus Belgien. Hier kamen ausgerechnet bei diesem Kampf wieder alle Fehler zusammen. Das Scoreboard zeigte eine Minute lang keine Punkte an, und Mario ging davon aus, dass es immer noch 0:0 stand. Als man den Fehler bemerkte, und Mario Einwände beim Center bekundete, hiess es auf einmal es steht 0:9 für Blau und man könne keinen Restart machen. Ohne je diese Punkte gesehen zu haben, war der Kampf aus Coaching Sicht dann nicht mehr fair, denn der Punktestand ist massgebend für die Strategie. 1. Runde waren dann nur noch 20 Sekunden um den Rückstand aufzuholen. Somit standen die Vorzeichen schlecht. Ceyda versuchte dann noch alles zu geben, aber kein einziger Treffer ergab Punkte, zumal an Kampffläche 1 den ganzen Tag über Fehlfunktionen waren. Ceyda nimmt somit leider nur die Bronze Medaille mit nach Hause.






















































